Fa. Xenatec und das Maybach Coupé (MB-Exotenforum)

admin ⌂, Bergisch Gladbach, Dienstag, 23.06.2015, 20:36 (vor 2353 Tagen) @ M120

» Der Sinn von so etwas ist doch, damit Geld zu verdienen. Ich denke nicht
» und es ist auch nichts bekannt, daß Xenatec nur gegründet wurde, um sich
» einen Platz in der Automobilgeschichte zu sichern.
»
» Die Gesellschaft wurde am 14.09.2009 ins Handelsregister eingetragen.
» Bereits damals war klar, daß sich die einstmals angedachten
» Absatzerwartungen des Maybach nicht erfüllt hatten. Ausgehend von der
» gerade beendeten Finanz- und Wirtschaftskrise war ferner klar, daß es auch
» in Zukunft kaum mehr werden.
»
» Unabhängig davon hätte man das Geld damals problemlos in diverse damals
» niedrig bewertete Automobilfirmen und -zulieferer investieren können und
» damit heute einen viel größeren Wert.
»
» Die in den letzten 5 Jahren gezahlten Dividenden hätte man für 12
» Spezial-Einzelanfertigungen bzw. Umbauten von Maybach-Fahrzeugen
» verplempern können.
»

Jau, das man ein Unternehmen eigentlich gründet um damit Geld zu verdienen ist klar ... :wink:

Bei Xenatec spielten da aber noch andere Dinge mit rein, die treibenden
Kräfte hinter dem Xenatec Projekt waren:

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Waleed Abdullah Al-Hokair (Chariman von AutoKingdom)
Kamel Al-Ghadban (Haupt-Kapitalgeber)
Detlef Barthelmes (Maybach)
Fredrik Burchhardts (Designer des C240)
Achim Agostini (Einer der Geschäftsführer von Xenatec, und Vertreter von
AutoKingdom in Deutschland)


Es gab da wohl unter den Maybach-Leuten bei Daimler großen Unmut, als
2008 klar wurde, das es von Daimler aus Endgültig kein Coupé/Cabrio vom
W240 geben würde. Was auch bei den arabischen Maybach-Kunden, welche für
Maybach die Hauptkunden sind/waren nicht gut ankam. Einige von dehnen
hatten für das erwartete Maybach-Coupé von Daimler beim Maybach-Vertrieb
wohl schon Blankochecks abgegeben!

Als die Maybach-Vertriebsleute ihren arabischen Kunden mitteilen mussten,
das von Daimler nun doch kein Maybach-Coupé mehr kommen würden, waren
die wohl sehr ungehalten, und so haben sich Maybach-Vertriebsleute, in
erster Linie der Detlef Barthelmes mit den arabischen Kunden zusammen
gestetzt, und überlegt, wie es doch noch ein Maybach-Coupé geben könnte.

Einen der größten und drängendsten Maybach-Coupé-Fans/Kunden, war dieser
schwer reiche Kamel Al-Ghadban der sich dann wohl bereit erklärte als
Kapitalgeber für die Entwicklung und Bau eines 240er Maybach-Coupé zu
fungieren. Neben dem Wunsch ein Maybach-Coupé zu haben, gab es bei dem
Kamel Al-Ghadban wohl schon auch die Hoffung damit ggf. auch mal Geld
zu verdienen, war bei dem aber wohl nicht der Hauptgrund der Geschichte.

[image]

Dem Detlef Barthelmes (Maybach) hatte es Xenatec dann auch zu verdanken,
das das Xenatec-Coupé im Maybach-Center Stuttgart seine Weltpimerie feiern
durfte, der hat das Maybach-Coupé-Projekt unterstützt wo er nur konnte.
Der hatte sich auch vorher, Daimler-Intern, immer für ein Maybach-Coupé
stark gemacht.

[image]
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Einige munkeln daher ja auch, das nach dem der Kamel Al-Ghadban seine Autos
hatte (soll drei der Xenatec-Coupés bekommen haben) hat der seine
Zahlungen an Xenatec vorzeitig eingestellt ... so das Xenatec wohl nie
die ganzen 70 Mio bekommen hat. Und nach Einstellung der Zahlungen durch
Kamel Al-Ghadban dann ganz schnell Insolvenz anmelden musste.

Insofern könnte das ganze Xenatec-Projekt auch nur eine aufgezogene
Geschichte sein, damit díeser Kamel Al-Ghadban seine Autos bekommt ... :-|

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Und vielleicht steckt hinter dem neuen Projekt \"DC DREAM CARS\" ja auch
wider der Detlef Barthelmes und ggf. einige Ex-Xenatec-Leute, die nochmal
versuchen wollen das Projekt neu aufleben zu lassen !? :-)

Mit besten Sterngrüßen
Sebastian


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